Tips & Tricks

Nachdem du aufgehört hast zu trinken, ist Dein Hauptproblem, nicht wieder damit anzufangen. Sowohl nach kurzer Zeit als auch nach Jahren in der Trockenheit kann es Momente geben, wo Du Tips brauchst, die Dir helfen sollen, nicht nach dem ersten Glas zu greifen.

1. Essen, soviel man kann (am besten viel Obst und Gemüse, sonst bist du in Null Komma nix zu dick).  Bei vollem Magen ist die Wahrscheinlichkeit, das jemand nach einem Schluck Alkohol verlangt, geringer. Schokolade ist für die Nerven gut, kann aber auch zur seelischen Abhängigkeit führen, also nicht zu viel!

2. Trinken, soviel wie rein geht. Auch wenn Du keinen Durst verspürst, können dir helfen...Unmengen von Selters, Kaffee mit viel Zucker, Fruchtsäfte, Tee oder andere alkoholfreie Getränke dabei, das unterbewußte Bedürfnis nach Alkohol zu mildern. Hierbei ist drauf zu achten, das Kaffee und Tee Koffein und Teein enthalten, die auch wiederum zu Sucht führen können. Ist dies der Fall, ist eine Zeit lang Dauerzittern angesagt, also auch hier Vorsicht !

3. Das Gefühl der Niedergeschlagenheit des "Sich-Zumachen-Wollens" ist schlimm.Du kannst anhand diener Erinnerung Überprüfen, ob an Deinem letzten Tag mit Suff nicht doch alles noch aussichtsloser erschien. Freunde oder bekannte die das Problem selbst kennen sind sehr hilfreich

4. Rumsitzen und ins Leere starren hilft nicht. Etwas, positives tun baut auf z. B. rasieren, duschen, Schuhe putzen, Sport treiben usw.
Ein Blick in die alten Therapieordner, können das empfinden ändern.


5. Wichtige Telefonnummern auf einen Zettel können in Not helfen, Reden ist besser wie saufen.

6. Das Telefon ist das wichtigste Bindeglied zu den Gruppenfreunden.

7. Ein guter Versuche ist es den Tag zu planen. Du könntest die wichtigsten Sachen die du erledigen willst oder mußt aufschreiben. Wichtig dabei: Kleine Schritte und einen nach dem anderen.

8. Immer versuchen die Beherrschung zu bewahren ist gut, denn vielleicht hat auch der andere Recht . Wut, Trauer oder auch starke Glücksgefühle in der Gruppe raus lassen. Hier hat jeder Verständnis .

9. Es fällt schwer, neue Wege zu gehen. Jede neue Gruppe aber, die trocken erreicht wird, wird Dich weiterbringen.Mut zu neuen Wegen ist Wichtig. 

Sprich von Dir. Erlebe das Gefühl der Erleichterung. Es klärt sich vieles, wenn Du Deine Gedanken aussprichst und Dir selber dabei zuhörst. reden hilft!

10. Laute Musik kann helfen, die schwierigen Momente zu überbrücken. Sie kann  aber auch das Gegenteil bewirken.hierbei ist es wichtig nicht gerade Heavy Metal oder Hard Rock zu hören, denn der Körper soll sich erholen, und das kann er am besten bei Balladen, auch wenn es unglaublich erscheint

11. Und  ganz wichtig: Es gibt kein  Problem, welches mit Alkohol nicht noch größer werden würde ...

Faustregel:

Pille = Pulle schreiben


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